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Alzheimer Frühe Diagnose durch Sprachtests Einer Studie der University of Toronto zufolge sind Sprachtests zur Früherkennung der Alzheimer Erkrankung am besten geeignet Gehirnaufnahmen liefern dagegen schlechtere Ergebnisse. Durch Sprach- und Gedächtnistests kann die Gehirnerkrankung bereits im frühen und nicht wie es oft der Fall ist, im fortgschrittenen Stadium erkannt werden. Ihre Studie präsentierten die kanadischen Forscher auf dem 110. Treffen der Amerikanischen Psychologischen Gesellschaft in Chicago. Die Forscher unter der Leitung von Mark Boules und Konstantine K. Zakzanis wollten herausfinden, welches Diagnoseverfahren für frühe Formen von Alzheimer das Zuverlässigste ist. Dazu analysierten sie die Ergebnisse von 31 Alzheimer- und Gesundheitsstudien mit 1.144 Alzheimer-Patienten und 6.046 Kontrollpersonen. Neuropsychologische Untersuchungen zum Test von Sprache und Gedächtnis waren dabei Gehirnaufnahmen (Neuroimaging-Untersuchungen) deutlich überlegen. Die Autoren halten allerdings fest, dass eine abnehmende Gedächtnisleistung von älteren Menschen nichts außergewöhnliches ist und der Gedächtnisschwund nicht zwangsläufig auf eine Alzheimer Erkankung zurückzuführen ist. Durch Sprachtests könnten aber jene Patienten eruiert werden, deren Gedächtniseinbußen von der Norm abweichen und die zu einem späteren Zeitpunkt mitunter erkranken. |
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