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Alzheimer Vitamin mit Schutzfaktor E Je besser die Versorgung mit Vitamin E, desto geringer das Krankheitsrisiko für Alzheimer. Als Antioxidans entfaltet es seine beste Wirkung direkt aus der Nahrung Nach den Ergebnissen einer neuen amerikanischen Studie besteht ein Zusammenhang zwischen der Menge an Vitamin E, die mit der Nahrung aufgenommen wird, und der Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer zu erkranken. Das gilt aber nicht, wenn man Vitamin E in Form von Tabletten einnimmt. Die Ursache dieser Diskrepanz ist noch nicht geklärt, wie die Wissenschaftler im "Journal of the American Medical Association" mitteilen. Die Studie des Rush Institute for Healthy Aging umfasste 815 Menschen, die über 65 Jahre alt waren und noch keine Anzeichen einer Demenz zeigten. Während eines Zeitraums von etwa vier Jahren gaben die Teilnehmer Auskunft über ihre Ernährung. 131 Personen erkrankten an Alzheimer. Die Auswertung der Arbeitsgruppe von Martha Morris und Denis Evans ergab, dass ein hoher Vitamin E-Gehalt in der Nahrung mit einem deutlich verringerten Alzheimer-Risiko verbunden war. Im Vergleich zur Gruppe mit der geringsten Vitamin E-Aufnahme sank die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung bei verstärkter Vitaminzufuhr um bis zu 67 Prozent. Der Schutzeffekt könnte auf der Wirkung des Vitamins als Antioxidans beruhen. Antioxidanzien inaktivieren hochreaktive, zellschädigende Sauerstoffverbindungen, die als Nebenprodukte des normalen Stoffwechsels entstehen. Zwischen einer längerfristigen Einnahme von konzentrierten Vitamin E Präparaten und dem Alzheimer-Risiko konnten die Forscher allerdings keinen Zusammenhang nachweisen. Weitere Studien seien nun notwendig, die die fehlende Wirksamkeit von Vitaminpräparaten genauer analysieren sollen, so Morris. Möglicherweise greifen Menschen mit ersten Anzeichen von Gedächtnisproblemen eher zu Vitamintabletten. Der Befund könnte auch dadurch erklärbar sein, dass das Vitamin in Tabletten in einer anderen chemischen Form vorliegt als in Lebensmitteln. Neue Studien zur Klärung dieser Fragen sind bereits angelaufen. Zu den Nahrungsmitteln mit hohem Vitamin E-Gehalt gehören Pflanzenöle, Nüsse, Vollkornprodukte, Erbsen, Leber, Avocados und Karotten. Die empfohlene Tagesdosis beträgt 12 Milligramm oder 22 Internationale Einheiten. Bereits die Hälfte dieser Dosis zeigte den in der Studie deutlich gewordenen Effekt.
Rezepte Avocado-Creme als Brotausfstrich 50g Magerquark mit etwas Wasser an. Eine reife Avocado schälen, halbieren und den Kern herausnehmen. Das Fruchtfleisch mit einer Gabel zerdrücken. Mit 1/2 Knoblauchzehe, gehacktem Dill, etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Unter den Quark rühren und kalt stellen. Mexikanischer Reissalat Für 4 Portionen: 1/4 l Gemüsebrühe, 125 g Langkornreis, 150 g Maiskörner (aus der Dose), 150g Kidneybohnen (aus der Dose), 1 reife Avocado, 2 EL Zitronensaft, 2 kleine feste Tomaten, 2 frische rote Chilischoten, 2 EL Zitronensaft, Salz, Pfeffer, 5 EL Öl, etwas frisches Koriandergrün Zubereitung: Gemüsebrühe in einem Topf aufkochen lassen. Den Reis hineinstreuen und zugedeckt bei schwacher Hitze in 20 Minuten ausquellen lassen. Inzwischen Mais und Kidneybohnen in einem Sieb abbrausen und abtropfen lassen. Für das Dressing die Chilischoten waschen, halbieren, entkernen und fein hacken. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer verquirlen, das Öl unterschlagen. Das Koriandergrün waschen und hacken, unter das Dressing rühren. Den Reis abtropfen lassen. In einer Schüssel mit Mais, Kidneybohnen und dem Dressing mischen. Die Avocado längs halbieren, entkernen, schälen und das Fruchtfleisch grob würfeln. Sofort mit dem Zitronensaft beträufeln. Vorsichtig unter den Salat mischen. Tomaten waschen, halbieren, und klein würfeln. Über den Salat streuen. Tipp: Mit Tortillachips, Eissalat und Chilischoten garnieren.
Fenchelkäse 200 g Hüttenkäse mit 2–3 EL Fenchelgrün, 1/2 TL Vitamin E- Gerstenöl-Granulat und 2 EL gehackten Walnüssen mischen. Vollkornbrot mit Butter bestreichen, mit Salatblättern belegen und Hüttenkäse darauf anrichten. Mit Zweigen von Fenchelgrün garnieren. |
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