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Arbeitsunfälle |
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Morgens um sieben ist die Welt noch im Halbschlaf |
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Wenn was passiert, dann oft schon auf dem Weg in die Firma – oder innerhalb der ersten Stunde nach Arbeitsbeginn. |
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Rund 70.000 Arbeitsunfälle im Jahr bekommt die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) pro Jahr von ihren Mitgliedern gemeldet. Die meisten davon, nämlich über 7.000, ereignen sich in der Zeit zwischen 6 und 7 Uhr morgens – mit Abstand mehr als in jeder anderen Stunde des Tages. Als Arbeitsunfall zählt dabei alles, was vom Beginn der Fahrt in den Job bis zur Rückkehr nach Hause passiert. |
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Woran das liegt? Klarer Fall: Viele von uns begeben sich unausgeschlafen in die morgendliche Rushhour und an den Arbeitsplatz. Aber nicht nur die Unachtsamkeit kann zu Arbeitsunfällen führen. "Hektik am frühen Morgen ist eine völlig unterschätzte Gefahr", warnt Betriebssoziologe Hartmut Genz von der BGW. Seine Tipps: |
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Auch wenn Sie morgens sehr früh raus müssen, sollten Sie dafür sorgen, dass Sie mindestens sieben, noch besser acht Stunden Schlaf bekommen. Ein klarer Kopf ist in jedem Fall der beste Schutz vor Unfällen. |
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Gehen Sie so zeitig aus dem Haus, dass Ihnen auch rote Welle und Stop-and-go-Verkehr nichts anhaben können. Ideal ist ein Zeitpuffer von zehn Minuten. |
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Steigen Sie, wenn irgend möglich, auf öffentliche Verkehrsmittel um, und nutzen Sie die Fahrt zum Lesen oder Dösen. Nur wer entspannt am Arbeitsplatz ankommt, startet sicher in den Tag. |
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Gehen Sie lieber etwas früher in die Firma, und stürzen Sie sich nicht sofort in die Arbeit. Wer den Tag in Ruhe beginnt, macht weniger Fehler, mit denen er sich und andere gefährdet. |
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© Wort und Bild-Verlag, Baiersbrunn |