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Diabetes - Wissenstest |
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Mit Diabetes ein normales Leben führen und von den gefürchteten Folgeerkrankungen verschont bleiben? Das kann nur gelingen, wenn Sie richtig über Ihren Diabetes informiert sind. |
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In der Januar-Ausgabe des Diabetiker Ratgebers berichten wir über Schulungen für Typ-2 Diabetiker. Überprüfen Sie hier Ihren eigenen Wissensstand: (manchmal sind mehrere Antworten richtig). |
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Frage 1 |
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Gute Blutzuckerwerte sind das A und O der Diabetesbehandlung. Welche der folgenden Blutzuckerwerte sprechen für eine gute Einstellung? |
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a) Blutzucker nüchtern 112mg/dl |
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b) Blutzucker nüchtern 143mg/dl |
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c) Blutzucker eine Stunde nach dem Essen 186mg/dl |
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d) Blutzucker eine Stunde nach dem Essen 149mg/dl |
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Frage 2 |
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Bei unzureichender Blutzuckereinstellung drohen diabetische Folgeschäden. Welche Organe sind besonders betroffen? |
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a) Nerven |
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b) Nieren |
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c) Blutgefäße |
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d) Milz |
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Frage 3 |
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Regelmäßige ärztliche Kontrollen vermindern das Risiko für diabetische Folgeschäden. Welche der folgenden Untersuchungen sollten bei allen Diabetikern in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden? |
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a) Messung der Blutfette (Cholesterin und Triglyceride) |
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b) Augenuntersuchung (Kontrolle der Netzhaut) |
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c) HbA1c-Bestimmung |
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d) Mikroalbumintest (Untersuchung des Urins auf Eiweiß zur Früherkennung von Nierenschäden) |
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Frage 4 |
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Hoher Blutdruck ist wie Diabetes ein Risikofaktor der Arteriosklerose. Deshalb ist für Menschen mit Diabetes eine regelmäßige Blutdruckkontrolle besonders wichtig. Der Blutdruck sollte im Durchschnitt liegen bei |
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a) 125/90 mmHg oder darunter |
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b) 130/80 mmHg oder darunter |
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c) 140/80 mmHg oder darunter |
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d) 135/85 mmHg oder darunter |
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Frage 5 |
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Welche der folgenden Aussagen zum Urinzucker trifft (treffen) zu? |
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a) Niedrige Urinzuckerausscheidungen sind bei Typ-2 Diabetikern unbedenklich. |
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b) Auch wenn kein Urinzucker ausgeschieden wird, kann das Risiko von diabetischen Folgeerkrankungen erhöht sein. |
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c) Wenn kein Urinzucker ausgeschieden wird, besteht keine Gefahr, dass es zu diabetischen Folgeerkrankungen kommen könnte. |
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d) Urinzuckermessungen machen Blutzuckerbestimmungen überflüssig, da man aus Ihnen exakt die durchschnittliche Blutzuckerhöhe ausrechnen kann. |
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Frage 6 |
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Sie haben Übergewicht und wollen abnehmen. Welche(r) der folgenden Tipps ist (sind) hilfreich? |
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a) Nehmen Sie viele Ballaststoffe zu sich. Ballaststoffe sättigen gut, sorgen für eine geregelte Verdauung und können den Cholesterinspiegel senken. |
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b) Meiden sie Alkohol! Alkohol ist kalorienreich und verleitet zum Essen. |
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c) Treiben Sie Sport! Sie verbrennen mehr Kalorien, erhöhen Ihren Energieverbrauch insgesamt. |
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d) Reduzieren Sie ihren Fettkonsum! Bevorzugen Sie fettarme Fleisch-, Wurst- und Milchprodukte. Streichen Sie Margarine oder Brot dünner aufs Brot und wechseln Sie zu fettarmen Garmethoden bei denen kein oder wenig Fett benötigt wird wie Dünsten, Dämpfen, Garen im Tontopf etc.! |
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Frage 7 |
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Welche der folgenden Aussagen zum HbA1c trifft (treffen) zu? |
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a) HbA1c-Messungen sind nur bei Diabetikern, die Insulin spritzen, erforderlich. |
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b) Je schlechter der Blutzucker eingestellt ist, desto niedriger ist der HbA1c. |
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c) Ein normnaher HbA1c spricht für eine durchschnittlich gute Blutzuckereinstellung in den letzten drei Tagen. |
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d) Ein normnaher Hba1c spricht für eine gute Blutzuckereinstellung in den letzten sechs bis acht Wochen. |
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Frage 8 |
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Welche der folgenden Aussagen zum Insulin ist (sind) richtig? |
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a) Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet. |
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b) Insulin sorgt dafür, dass der Zucker aus dem Blut in die Zelle gelangen kann und senkt so den Blutzuckerspiegel. |
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c) Beim Typ-2-Diabetes wird zu Beginn der Erkrankung noch ausreichend Insulin gebildet, aber die Körperzellen sind unempfindlich (resistent) gegen Insulin. |
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d) Insulin fördert die Zuckerspeicherung in der Leber. |
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Frage 9 |
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Welche der folgenden Aussagen zu Kohlenhydraten ist (sind) richtig? |
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a) Bei Diabetes ist es wichtig so wenig Kohlenhydrate wie möglich zu essen, da Kohlenhydrate den Blutzuckerspiegel ansteigen lassen. |
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b) Etwa die Hälfte der täglich benötigten Energiemenge sollte aus Kohlenhydraten kommen. |
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c) Haushaltszucker (Saccharose) ist für Diabetiker streng verboten. |
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d) Ballaststoffreiche Nahrungsmittel sorgen dafür, dass die Kohlenhydrate während der Verdauung langsamer in Traubenzucker (Glukose) umgewandelt werden. Dadurch steigt der Blutzucker langsamer und bleibt – über den Tag gesehen – gleichmäßiger. |
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Frage 10 |
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Fußpflege |
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Trockene, rissige Haut ist oft die Eintrittspforte für Krankheitserreger und kann gefährliche Kettenreaktionen nach sich ziehen. Beugen Sie vor! |
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Welche Antwort(en) zur Fußpflege sind richtig? |
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a) Trocknen Sie Ihre Füße nach dem Fußbad (nicht länger als drei Minuten bei 37 Grad) gründlich ab, besonders zwischen den Zehen, durch Abtupfen oder Fönen auf der Kaltstufe. Nie rubbeln! |
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b) Sorgfältige Kontrolle der Füße – eventuell mit einem Spiegel – auf Verletzungen, Druckstellen oder Pilzbefall |
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c) Geringe Hornhautbildungen werden mit einem Bimsstein abgetragen. |
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Nie scharfe Gegenstände benutzen! |
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d) Eincremen mit einem Pflegepräparat, das vor allem feuchtigkeitsbindende Substanzen enthält. |
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e) Überlassen Sie die Behandlung von Hornhautschwielen einem staatlich geprüften und erfahrenen Fußpfleger! Adressen bekommen Sie von Ihrem Diabetesarzt. |
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Haben Sie alles gewusst?: |
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Die richtigen Antworten finden Sie hier
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